AutorIn des Beitrages:
Hörschläger Franz Christian 4173 St.Veit im Mühlkreis franz.hoerschlaeger@aon.at
Zurück | De Qual mit’n G‘wand
A groissa Mann, beleibt war er a,
fahrt in de Stadt, weu’s zan Einkaf’n war‘.
Er braucht, in was er lang schon roat‘,
fir d’Feichta bald a neiche Pfoad.
Er find’t se nix ban Krauss&Schoba,
desselbe is’s ban C&A,
a etla g’fall’n eam, do vü z’kloa,
er is ja net aus Haut und Boan‘.
Es gibt nix mehr in seiner Gress‘,
schen kloaweis wird er harb und bes‘,
tuat da Vakäuferin schon load
z’weg’n dera bled’n neich‘n Pfoad.
Sie kraumt in d’Lad’ln tiafigst eini:
Wird do a Pfoad endli‘ de seine ?
A bleamlat gelbe, schiach wia d’Nacht,
hat’s zan Prowier’n eam dauna bracht.
De Pfoad, des war a mordstrum Fleck,
sie hätt‘ eam passt, do net um’s Eck
hat’s eam a g’fall’n, de Farb‘, da Schnitt
und g’spannt hat’s a net z’weng um d’Mitt‘.
Mit dem Problem is, wia i moan,
der arme Mann net ganz alloan.
De mager’n Leit‘ werd’n heit beworb’n,
a Dickana hat seine Sorg’n.
A G’wand gibt’s nur mehr fir de Schmal’n,
de Suacherei bereit‘ oan Qual’n,
wann’s nach’n Bodyindex geht,
schon bald neamt mehr was z’anziag’n hätt‘. |