A schens Platzl von Hannes Kreuzwieser Waun i en Summa en Gstockat draußt steh
und d´Sunn stroaft sToi und d´Sunn stroaft d´He,
do schau i af Püchö, mein Heimatort
und deng ma bei mia, i mecht niemois fort.
Jo do und dort do rinnt a Bachö,
und broat si aus ois wi a Flachö,
des Wassa rauscht zan Doanastrom
bringt Pichla Griaß zan Steffansdom.
Va de Bam de Schoddn, de liengan am Roa,
und d´Heisa de san wi a Spühzeig so kloa.
De Fäda de spün olle meglichn Foarm,
do herom sofü Rua, i fü mi dahoam.
Und kimmst a moi affa, so schau dir des au,
du wirst dir denga, kaust deine Augn net drau.
Des Platzl is so gmiadli, des Platzl is so schee,
bist du oamoi do, wüßt goanimma gee.
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Zum Autor:
Hannes Kreuzwieser kam 1958 in Bruck/Wasen als erstes von sieben Kindern auf die Welt. Seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte er in Pichl bei Wels. Bereits in seinen Jugendjahren 1975 bis 1977 setzte er sich mit der Mundart auseinander und schrieb erste Liedtexte und Gedichte. Diese gab er dem Pichler Autor Professor Alois Brandstetter zum Lesen. Die Kritik fiel gar nicht so schlecht aus und Hannes Kreuzwieser versuchte aus dieser positiven Kritik zu lernen.
1979 heiratete er in Wels seine Frau Gerlinde, drei liebenswürdige Kinder waren das Ergebnis.
Beruflich ist Herr Kreuzwieser als Logistikleiter in einem Welser Drahtseilunternehmen tätig. Seine Hobbys sind schwerpunktmäßig im
sportlichen Bereich angesiedelt: Nordic Walking, Wandern, Geocaching, Mundart, Musik, Sportverein usw. Er ist aktiv im Vorstand des Sportvereins Pichl tätig.
H. Kreuzwieser über das Schreiben:
"2009 hat mich mein bester Freund, der dem Stelzhamerbund beigetreten ist, motiviert , das Schreiben wieder anzufangen. Im Juni stellte ich
meine ersten beiden Gedichte auf die
www.franzstelzhamer.at. Besonders überrascht und erfreut war ich, als ich die Information bekam, dass mein Gedicht "A schens Platzl" als
MundArt des Monats Juli veröffentlicht wurde."
Kontakt:
Kreuzwieser Hannes
Schafwiesenstrasse
A-4600 Wels hannes.kreuzwieser@aon.at
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