A Lächl´n von Fred Steininger I´h schenk eich a Lächl´n, so guat wia i´h koh,
I´h wart a net lang, fang glei´ damit oh.
A Lächel´n,dös d´Sorg´n vertreibt,
dös ankummt und in Erinnerung bleibt.
A Lächeln der Hoffnung, wenn ma´Muatlos is´
und is´ma amoi trauri´,kimmt a Liachtl, ganz g´wiss.
Nehmt´s hoffnungsvoi a´f und gebt´s freidig z´rück.
Es kost eich doch nix und schenkt Freid und Glück.
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Zum Autor:
Fred Steininger, Autor der MundArt des Monats Oktober 2010, ist 63 Jahre alt und bezeichnet sich als oberösterreichischer Franke. Zu seinen Hobbys zählen Kochen und Schreiben. Auch ist er viel in der Natur unterwegs. Dort entstanden bereits zahlreiche Gedichte, z. B. Blick über´n See usw.
Beinahe 40 Jahre lebt Fred Steininger nun schon bei den Franken. Seine Gedichte verfasst er fast nur mehr in fränkischer Mundart. Als er von seiner Familie, die in Prambachkirchen (Bezirk Eferding) wohnt, einen Gedichtband von Hildegard Mair und von Frieda Weilbuchner bekam, erwachte in Fred Steininger die alte, schon fast vergessene Hausruckviertler Mundart wieder.
"Durch die Mundartplattform ist die Liebe zu meiner alten Heimat wieder aufgeflammt ...", diese Zeilen freuen uns als Betreiber der Plattform sehr, wie auch sein Vorhaben die besten Fränkischen Gedichte in Hausruckviertler Dialekt zu übersetzen um damit die Dialektplattform zu bereichern.
Kontakt:
Fred Steininger
D-90489 Nürnberg fred.steininger@t-online.de
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