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An schean Tog
MundArt

Franz Supersberger

Verlag: Books on Demand
ISBN-Nr.: 3-8334-3251-9

Seiten 106
Preis: EUR 11,80
MUND . ART . WARUM

Zu bestellen bei Libri.de
oder beim Autor
Franz Supersberger
9601 Arnoldstein
Tel & Fax : 04255 – 2407
Email : franz.supersberger@aon.at


INHALT:
AN SCHEAN TOG - Seite 6 bis 30
LIABE WÖLT, GUATE NOCHT - Seite 32 bis 52
ZWOATE HAMAT - Seite 54 bis 78
WONNS FRUHJOAHR KIMMT - Seite 80 bis 103

Die Mundartsprache ist wie eine unberührte Landschaft, ein Naturschutzgebiet der Sprache. Seit dem Mittelalter wird versucht die Mundart durch die Schriftsprache zu ersetzen, weil die Herrscher wissen wollen, was das Volk spricht und denkt, um das Volk besser kontrollieren und beherrschen zu können. Das Volk wehrt sich dagegen bis heute.

Eine gewisse Schwermut durchzieht wie ein roter Faden die Gedichte von Franz Supersberger. Verwurzelt im Land Kärnten,
schreibt er über Tradition, Alltag, Einsamkeit, Sein und Schein in seiner Umgebung. Die Gedichte enden bisweilen unerwartet lapidar. (zur MundArt des Monats April 2005 - www.franzstelzhamer.at)

Franz Supersberger, 1951 in Ferndorf geboren, lebt als Kaufmann in Arnoldstein, Kärnten. Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Lesungen im ORF.
Veröffentlichung von Mundartgedichten in der österr. Dialektzeitschrift "Morgenschtean" und auf den Internetseiten von www.franzstelzhamer.at und www.e-stories.de
Autor des Internettagebuches (Weblog)
„Schlagloch“ - http://schlagloch.20six.de

LESEPROBEN:

NOCHT

In da Nocht weckt mi
a Voglschra, a Krah
zabricht dos Fensta.
De Ongst sitzt auf
da Bettkantn.
Mit schtorke Schmerzn
woch wearn,
a Gfühl wia zan Schterbn.

Den Bsuch von de
Krah in da Fruah
hon i nit wolln,
se san von sölba kemman.
Seitdem homs kann
Tog ausglossn…


VAKAIFARIN

Ols Vakaifarin zagst imma
a freindlichs Gsicht,
a wonn du mitn Freind
Streit ghobt host,
bade Fiaß ongschwolln san
und du de vüle Orbat nit schoffst.

Long host du gstrebt
noch Glick, noch Onsehn
noch Göld. Heit freist di
iba an schmerzfrein Tog…


WEITALEBN

Auf da hiagan
Bettkantn sitzn,
daweil du dazöhlst
vom nimma ausholtn
kennan, von da Ongst
vurm Weitalebn,
von deina Sehnsucht
nochn Schterbn.
Daweil möcht i da
a Bussl auf deine
schwoarzn Hoar unta
de Ochsln gebn...


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